06 STIFTUNG ALLGEMEIN
Länderkooperation Bremen
Die berufliche Bildung in Deutschland ist föderal organisiert.
Die Rahmenbedingungen dafür definieren die Kultus- und Bildungsministerien der Bundesländer, in dem sie Lehrpläne, Fortbildungsstrukturen und Vorgaben zur Qualitätsentwicklung an beruflichen Schulen festlegen.
Um Innovationen aus dem Maschinen- und Anlagenbau bundesweit systematisch und nachhaltig in die berufliche Bildung zu integrieren, arbeitet die Nachwuchsstiftung Maschinenbau mit entsprechenden Länderinstitutionen auf Basis verbindlicher Kooperationsvereinbarungen zusammen.
Diese Kooperationen sind ein zentraler Baustein der Bildungsstrategie der Nachwuchsstiftung: Sie verbinden Industrie, Bildungspolitik und Schulen in einem gemeinsamen Gestaltungsauftrag – mit dem Ziel, die Fachkräftesicherung langfristig zu stärken.
Von den Länderkooperationen profitieren alle Akteure der beruflichen Bildung: Schülerinnen und Schüler erhalten durch praxisnahe Berufsorientierungsformate, Messeangebote und schulische Projekte einen direkten Zugang zu technischen Ausbildungsberufen. Lehrkräfte und Ausbildungsverantwortliche profitieren von passgenauen Fortbildungen, modernen Lehr- und Lernmedien sowie von der Lernplattform Mobile Learning System (MLS).
Berufliche Schulen gewinnen durch Qualitätsentwicklungs- und Zertifizierungsangebote an Profil und Sichtbarkeit. Und für Unternehmen zahlen sich die Kooperationen letztendlich durch besser qualifizierten Fachkräftenachwuchs aus.
Bundesweites Netzwerk weiter ausgebaut
Mit der neuen Länderkooperation in Bremen baut die Nachwuchsstiftung Maschinenbau ihr bundesweites Netzwerk konsequent aus. In Bremen wurde die Zusammenarbeit mit der Senatorin für Kinder und Bildung vereinbart, um Berufsorientierung, Lehrkräftequalifizierung und Qualitätsentwicklung gezielt weiterzuentwickeln. Senatorin Sascha Karolin Aulepp unterstreicht die Bedeutung der Vereinbarung: „Eine starke berufliche Bildung entscheidet über die Zukunft unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft. Die Kooperation mit der Nachwuchsstiftung Maschinenbau eröffnet konkrete Perspektiven für Schulen, Lehrkräfte und junge Menschen in Bremen.“
In Brandenburg kooperiert die Nachwuchsstiftung ab 2026 mit dem Landesinstitut Brandenburg für Schule und Lehrkräftebildung (LIBRA) – mit dem besonderen Fokus auf die Lehrkräftefortbildung. Ziel der Kooperation ist es, die Kompetenzen und Stärken beider Partner zu verbinden. Die Nachwuchsstiftung Maschinenbau bringt ein Portfolio aus mehr als 115 Themen sowie die zentralen Kurse der Produzenten in der Branche ein. Diese werden künftig verknüpft mit dezentralen Angeboten an Oberstufenzentren und mit den praxisorientierten Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte des LIBRA. Dadurch sollen die Ausbildung an den 25 Oberstufenzentren des Landes Brandenburg sowie die Fortbildung der Lehrkräfte kontinuierlich an den aktuellen Entwicklungsstand der Wirtschaftsbranche angepasst werden.
Kooperierende Bundesländer